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Als Schule im Aufbruch ermöglichen wir unseren Schulkindern, Verantwortung zu übernehmen: Verantwortung für sich selbst, Verantwortung für ihre Mitmenschen und Verantwortung für unsere Welt. Wenn sie, begleitet durch uns Lehrkräfte, Verantwortung für ihr eigenes Fortkommen auf ihrem Lebensweg übernehmen, dann entsteht echtes Lernen – tief, nachhaltig und verbunden mit Sinn. Nicht für die nächste Klassenarbeit, sondern für den eigenen Kopf, für das eigene Leben. Das ist der zentrale Gedanke einer “Schule im Aufbruch.”

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Im Zentrum unserer Schulentwicklung steht ein ganzheitliches, transformatives Lernkonzept mit Fokus auf selbstverantwortlichem Lehren und Lernen, das systematisch Zukunftskompetenzen fördert und nachhaltige Bildung im Schulalltag verankert.

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Vor dem Hintergrund tiefgreifenden gesellschaftlichen Wandels, digitaler Prägung und wachsender Zukunftsängste von Kindern haben wir veraltete Strukturen bewusst hinter uns gelassen und Schule neu ausgerichtet – mit dem Ziel, Kinder zu selbstwirksamen Gestaltern ihrer Zukunft zu befähigen.

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Wir Lehrer haben eine veränderte Haltung eingenommen: Als pädagogische Lernbegleiter unterstützen und beraten wir unsere Schulkinder aktiv, persönlich und individuell, unter Berücksichtigung von Inklusion, Migration und neurodivergenten Bedürfnissen. Dabei fördern wir ein Growth Mindset und schaffen im Sinne der Neuen Autorität klare Strukturen und Sicherheit.

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Trotz erheblicher struktureller Einschränkungen durch ein renovierungsbedürftiges Schulhaus, begrenzte Räume, Flurschularchitektur und notwendige Brandschutzauflagen haben wir Flure, Nischen und Klassenzimmer zu bewusst gestalteten Lernlandschaften, Rückzugsorten und pädagogischen Marktplätzen umgewandelt. Unsere Schultage beginnen klassenübergreifend mit einer 20-minütigen Phase des ruhigen Ankommens und des Genusslesens. Unsere Schule soll ein Wohlfühlort sein!

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Innerhalb der Vorgaben des bayerischen Lehrplans suchen wir kreative Wege, das gleichschrittige Vorgehen in den Lehrwerken zu vermeiden. Wir entwickeln zudem passgenaue Aufgaben und Lernmaterialien, die zur Selbstkontrolle anregen und den Kindern ermöglichen, Lernfortschritte eigenständig zu überprüfen, zu reflektieren und Verantwortung für ihr eigenes Lernen zu übernehmen. Offene Arbeitsphasen werden sukzessive zur Routine.

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Eine zeitgemäße, lernforschungsbasierte Neuausrichtung der Hausaufgaben weg von einem Pflicht- oder Machtinstrument hin zu einem freiwilligen Lernangebot, bei dem die Auswahl der Aufgaben individuell an das Lernniveau des Kindes angepasst werden kann, stärkt deren Sinnhaftigkeit, dient der Motivation der Lernenden, trägt zur Bildungsgerechtigkeit bei und fördert eigenverantwortliches Lernen nachhaltig.

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Demokratiebildung ist fest in unserem Schulalltag verankert. Wir haben Klassensprecher von der 1. bis zur 4. Jahrgangsstufe. Schülersprecher vertreten die Interessen aller Schüler. In regelmäßigen Abständen finden Schulversammlungen statt. Ein großes schülerdemokratisches Projekt ist die Organisation unserer Pausenspiele, von der Auswahl bis zum Verleih von Schulkindern für Schulkinder geplant und durchgeführt. Ein nächstes Projekt, eine sozialwirksame Spendenaktion, ist bereits geplant.

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Unsere Schulreporter aus den Jahrgangsstufen 1 bis 4 schreiben persönliche Berichte über besondere Erlebnisse, zu verschiedenen Projekten und Unterrichtsgängen. Diese Texte werden auf unserer Homepage unter einer eigenen Rubrik veröffentlicht. Aus einem Projekt am Nachmittag entstand ein Schulfilm, der die Frage nach dem Wichtigsten, das Kinder in der Schule lernen sollten, beantwortet. Seit der großen Filmgala ist der Film auf unserer Homepage zu sehen. www.grundschule.rimsting.de

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Durch die enge Zusammenarbeit mit einem engagierten Elternbeirat, dem pädagogischen Austausch nach regelmäßigen Hospitationen von Lehrkräften aus dem Landkreis, aus Grundschulen, Mittelschulen, Realschulen und Gymnasien und von LehramtsanwärterInnen sowie die systematische Transformationsbegleitung durch „Schule-im-Aufbruch“ ist unsere Schulentwicklung nachhaltig gesichert.

Höre auf dein Herz, benutze deinen Verstand und werde aktiv!”

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FAQs für die Grundschule Rimsting

„Schule im Aufbruch“ bedeutet für uns, Schule so zu gestalten, dass Kinder mit Freude, Neugier und Verantwortung lernen können. Unser zentrales Anliegen ist es, bei der Vermittlung des Unterrichtsstoffs das einzelne Kind mit seinen Stärken, Interessen und seinem eigenen Lerntempo im Blick zu haben.

Konkret heißt das:

• Jedes Kind wird in seiner Lernentwicklung individuell begleitet.

• Lernen geschieht aktiv, zunehmend selbstständig und in sinnvollen Zusammenhängen.

• Soziale, emotionale und fachliche Kompetenzen werden gleichermaßen gefördert.

• Kinder übernehmen Verantwortung für ihr Lernen – begleitet und unterstützt durch klare Strukturen.

„Schule im Aufbruch“ verbindet bewährte schulische Grundlagen mit zeitgemäßen Lernformen. Ziel ist eine nachhaltige Bildung, die Kinder stärkt und sie in vielerlei Hinsicht auf ihre Zukunft vorbereitet.

Der Unterricht orientiert sich stärker an den individuellen Lernwegen der Kinder. Lernen findet nicht ausschließlich im Gleichschritt statt, sondern auch in eigenem Tempo und auf unterschiedlichen Wegen.

Konkret bedeutet das:

• Es gibt neben Phasen des gebundenen Unterrichts auch Lernzeiten für selbstständiges und kooperatives Arbeiten.

• Bei den Lernzielen gibt es Grundanforderungen, die alle Schulkinder erreichen und individuelle Lernziele darüber hinaus.

• Lehrkräfte begleiten die Lernprozesse beobachtend, beratend und unterstützend.

• Regelmäßige Rückmeldungen und Lerngespräche machen Lernfortschritte sichtbar.

Der Unterricht bleibt dabei verbindlich und klar strukturiert, wird jedoch flexibler und kindgerechter gestaltet.

Ja.

Die Grundhaltung gilt für alle Klassen: Jedes Kind wird in seiner individuellen Lernentwicklung begleitet und ernst genommen.

Alle Kinder – von Jahrgangsstufe 1 bis 4 – brauchen einen verlässlichen Rahmen und klare Strukturen. In den ersten Klassen werden Arbeitsweisen schrittweise eingeführt und intensiv

begleitet. Die Lehrkraft unterstützt die Kinder dabei, selbstständig zu arbeiten und Verantwortung zu übernehmen.

Mit zunehmender Erfahrung werden die Lernangebote komplexer und die Kinder handeln selbstständiger. Dabei entwickeln sich Kinder unterschiedlich: Manche übernehmen früh Verantwortung, andere brauchen längerfristig Unterstützung. Darauf reagieren wir flexibel und individuell.

So wächst das Konzept mit den Kindern mit – altersgerecht, verlässlich und gut begleitet.

Jede Klasse ist eine eigene Lerngemeinschaft mit unterschiedlichen Kindern, Voraussetzungen und Bedürfnissen. Deshalb kann sich die konkrete Umsetzung im Alltag von Klasse zu Klasse unterscheiden.

Auch Lehrkräfte bringen unterschiedliche Stärken, Erfahrungen und Schwerpunkte ein. Alle arbeiten auf der gleichen pädagogischen Grundlage und nach gemeinsamen Absprachen, gestalten den Unterricht jedoch passend zur jeweiligen Lerngruppe.

Diese Unterschiede sind gewollt und sinnvoll, weil sie ermöglichen, bestmöglich auf die Kinder einzugehen – bei gemeinsamen Zielen und klaren Strukturen.

Ja.

Das Konzept berücksichtigt die Unterschiedlichkeit aller Kinder – mit ihren Stärken, Interessen, Lerntempi und dem von ihnen benötigten Maß an Unterstützung. Durch individuelle Lernbegleitung können Kinder

• gezielt gefördert oder unterstützt werden,

• in ihrem eigenen Tempo lernen,

• Sicherheit und Selbstvertrauen im Lernen entwickeln.

Besonders leistungsstarke Kinder werden in ihrem Lernfortschritt nicht gebremst und erhalten ggf. zusätzliche Aufgaben, die sie auf ihrem Lernniveau weiter herausfordern. Kinder, die zusätzliche Erklärungen benötigen, haben ausreichend Zeit, um den Lernstoff gedanklich in Ruhe zu durchdringen und einzuüben.

Eine enge Zusammenarbeit mit den Eltern ist dabei ein wichtiger Bestandteil, um jedes Kind bestmöglich zu begleiten.

Kein Kind geht bei uns „nebenher“. Die individuelle Lernbegleitung ist ein zentrales Element unseres Schulalltags.

Konkret bedeutet das:

• Lehrkräfte beobachten die Lernentwicklung jedes Kindes kontinuierlich.

• Jedes Kind bekommt von der Lehrkraft regelmäßige, das Lernen begleitende Rückmeldungen und Gespräche zum Lernstand.

• Lernziele und Lernfortschritte werden fortlaufend überprüft und angepasst.

• Unterstützungsbedarf wird so frühzeitig erkannt.

Durch die Dokumentation unserer Beobachtungen stellen wir sicher, dass kein Kind übersehen wird.

Ja.

Übungen und Aufgaben außerhalb des Unterrichts werden bewusst und maßvoll eingesetzt. Sie dienen dazu Gelerntes zu festigen und Verantwortung für das eigene Lernen zu übernehmen.

Dabei gilt:

• Die Aufgaben sind überschaubar, sinnvoll und altersgerecht ausgewählt.

• Die Kinder sind gut auf diese Aufgaben zu Hause oder im Hort vorbereitet, weil die Hausaufgaben bekannte Übungsformate enthalten oder die Aufgaben in der Schule ausreichend erklärt wurden.

• Die Hausaufgaben sind so gestellt, dass sie vom Kind selbstständig und in angemessener Zeit bearbeitet werden können.

Wichtig ist uns, dass Lernen Raum für Familie und Freunde, Freizeit und Erholung lässt.

Wir distanzieren uns von Sanktionen und strengen Konsequenzen jeglicher Art.

Ein Teil der Verantwortung wird bewusst an die Kinder und ihre Familien abgegeben, um Selbstständigkeit und Eigenverantwortung zu fördern. Eltern übernehmen dabei keine Lehrfunktion, sondern unterstützen ihr Kind dabei,

• Routinen aufzubauen,

• Absprachen einzuhalten,

• den eigenen Lernstand einzuschätzen,

• Verantwortung für Aufgaben zu übernehmen.

Eine zeitnahe Rückmeldung zur eigenen Arbeit (z. B. Richtigkeit, Vollständigkeit, Lesbarkeit) unterstützt den Lernprozess. Diese Rückmeldung können Kinder z. B. über Lösungshefte, Kontrollstreifen, Erwachsene oder – bei geeigneten Aufgaben – auch durch den verantwortungsvollen Einsatz von Hilfsmitteln erhalten.

Die pädagogische Verantwortung für die inhaltliche Begleitung der Hausaufgaben bleibt dabei klar bei der Schule.

Ja.

Es gibt schriftliche, mündliche und praktische Leistungsnachweise – je nach Fach und Lerninhalt. Sie dienen dazu, den Lernstand der Kinder festzustellen und Lernprozesse weiterzuentwickeln.

Ergänzend zu Leistungsnachweisen erhalten die Kinder regelmäßige individuelle Rückmeldungen, z. B. in kurzen Lerngesprächen, durch Lernfortschritts-dokumentationen o.ä.

So wird sichtbar, was bereits gut gelingt und woran weitergearbeitet wird.

Feedback geschieht bei uns regelmäßig, konkret und wertschätzend – in mündlicher und schriftlicher Form sowie in Form von Noten.

• Lehrkräfte geben Rückmeldungen zum Lernprozess. • Kinder erhalten mündliche oder schriftliche Hinweise zu ihren Lernfortschritten. • Feedback durch die Lehrkraft oder auch durch Lernpartner (Kinder) fördern die Fähigkeit zur Selbsteinschätzung und wirken motivierend.

So erfahren Kinder, wo sie stehen, fühlen sich in ihrem Lernen bestärkt und werden motiviert, ihr Lernen gezielt weiterzuentwickeln.

Nein.

Die Lernentwicklung, Kompetenzen und Leistungen der Kinder werden klar dokumentiert. Lehrkräfte begleiten den Übertrittsprozess und unterstützen bei allen notwendigen Schritten.

Unser Ansatz fördert selbstständige, verantwortungsbewusste Lernende, die auf diese Weise in vielerlei Hinsicht auf schulische Anforderungen der weiterführenden Schulen vorbereitet sind.

Eltern sind wichtige Partner im Schulleben. Möglichkeiten der Beteiligung sind zum Beispiel:

• Unterstützung bei Lernroutinen zu Hause,

• Austausch mit Lehrkräften über Lernentwicklung und Unterstützungsbedarf,

• Aktive Teilnahme an Elternabenden und Schulentwicklungsprozessen,

• Mitarbeit bei Projekten, Veranstaltungen oder Arbeitsgruppen

Eltern können sich aktiv mit ihren Kompetenzen und ihrem Expertenwissen ins Schulleben einbringen.

Lesekonzept der Grundschule Rimsting (Stand Schj. 2025/26)

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Grundschule Rimsting

Priener Straße 2
83253 Rimsting
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Fax: 08051 / 92586