Wandertag zum Chiemsee am 24. September 2026
Am Donnerstag wanderten die dritten Klassen zum Chiemsee. Am Seeufer waren viele Stände aufgebaut, wo viel über den Chiemsee erklärt wurde.
Wir durften auch ein Polizeiboot anschauen, das war interessant!! Warum es so interessant war? In einem Polizeiboot ist die ganze Steuerung doppelt - wenn etwas ausfällt, hat man immer Ersatz. Das Polizeiboot ist so stabil gebaut, dass es nicht kaputt geht, wenn es einmal auf eine Sandbank aufläuft. Mit dem übrigens größten Polizeiboot fahren sie auch bei Sturm und Regen, deshalb hat es ein Dach. Leider mussten die Polizisten mit dem Boot mittendrin zu einem Einsatz weg. Deshalb konnte die andere dritte Klasse nur ganz schnell das Boot anschauen.
Neben dem Polizeiboot stand ein Forschungsboot, das wir auch anschauen durften. Ein Mann erklärte uns, welche Fische Raubfische sind, uns welche Fische von den Raubfischen gefressen werden und wie man Tiere vom Grund heraufholen kann. Dafür gibt es besondere, ganz feine Netze, die an Seilen angebracht sind. Die längsten Seile sind 80 Meter lang. Mit denen kann man zum Beispiel Flusskrebschen, die unten am Grund in der Schlicke liegen, heraufholen. Es gab einen Stand, wo wir kleine Tiere aus dem Chiemsee anschauen konnten. Sie waren in flachen Gefäßen mit Wasser, so dass man sie gut sehen konnte. Darunter waren Libellenlarven, Flußkrebse, lange Würmer, die unter Wasser leben, Eintagsfliegenlarven, und viele andere kleine Tiere. Ich fand interessant, dass manche Eintagsfliegenlarven drei Jahre im Wasser leben und nur ein halbes Jahr in der Luft.
Dann gab es noch einen Stand, wo wir Steine schleifen durften, bis sie richtig glatt waren und glänzten. Diese Steine waren aus dem Chiemsee.
Es gab auch einen Stand, an dem wir einen echten Falken anschauen konnten, der mit verbundenen Augen ganz ruhig auf einer Stange saß. Mir hat gefallen, dass es kein ausgestopfter Vogel war. Der Falke kann gut jagen. Seine Beute sind andere Vögel. Nach der Jagd kommt er immer wieder zu seiner Besitzerin zurück. Die Falknerin erzählte uns, dass man am Chiemsee sogar Seeadler beobachten kann.
An einem Stand wurde uns etwas über Hochwasser erklärt. Ein Fluß, der eigentlich immer nur ein bisschen dahinplätschert, kann bei viel Regen und Hochwasser über die Ufer treten und die Keller der Häuser überfluten. In einem Keller muss das Wasser nur 30-50 cm hoch stehen, dass ein erwachsener Mann die Kellertüre nicht mehr öffnen kann. Deshalb sollte man bei sehr starkem Regen nicht in den Keller gehen. Das kann sehr gefährlich werden. Bei einer Evakuierung wegen Hochwasser, muss jeder so schnell wie möglich das Haus verlassen, ohne zu zögern. Also nicht denken, man müsste noch schnell etwas aus dem Keller holen!
Danach gingen wir wieder zurück zur Schule. Es war ein interessanter, aber kalter Wandertag.
Benni W., 3b


























































































